Hotel Walchsee Wellness Tirol Schick Wanderhotel
english
english
Hotel Schick Walchsee Blog

Wandern am Tiroler Adlerweg

Heute Morgen um 8:50 Uhr, Treffpunkt in der Hotelhalle vom HOTEL SCHICK, 11 Hotelgäste, Tim von der Rezeption und Wander(ver-)führerin Agnes machen sich auf für die heutige Wanderung: von der Griesneralm (Griesenau/Schwendt), Richtung Stripsenjochhaus, über den Höhenweg und den Feldalmsattel zu den Hochalmen, von dort über den nächsten Höhenweg zu den Gwirchtalmen und retour zum Hotel.

Vor dem Hotel warten schon 2 Kleinbusse vom Taxiunternehmen auf uns, Punkt 9:00 Uhr ist Abfahrt vom Hotel. Georg und Claudia von Kaisertaxi bringen uns zur Griesneralm. Wo Walchsee noch im Nebel gehüllt ist, so scheint die Sonne bereits in der Griesenau. Die stolzen Gipfel vom Wilden Kaiser strahlen uns schon an wenn wir ankommen.

Agnes erklärt uns die Wanderroute bevor es losgeht, zugleich werden die verschiedenen Gipfel vom Kaisergebrige und Klettersteige vorgestellt. 9:30 Uhr, auf geht’s, der Berg ruft! ca. 600 Höhenmeter müssen wir überwinden bis wir zum Stripsenjochhaus (1.605m) gelangen. Links neben uns die steilen Felswände des Wilden Kaisers. Namen wie Predigtstuhl, Fleischbank und Totenkirchl können die begeisterte Wandertruppe aber nicht entmutigen! (Wir müssen ja auch nicht drüber). Am Ellmauertor sehen wir einige Kletterer am imposanten Felswand. Weiter unten ist eine kleine Gruppe Gämse unterwegs, mit dem Fernglas werden 5 Exemplare gezählt.

Wir kommen zügig voran und über unser Ziel, das Stripsenjochhaus, kreisen einige Bergdohlen, Agnes meint mit einem Grinsen, dass die Geier bereits auf uns warten. Trotz der großen Anstrengung ist die Stimmung optimal und ein jeder hat sein Tempo gefunden. Nach 1,5 Stunden (ausgeschrieben sind 2) erreichen wir das Stripsenjochhaus. Dort nehmen wir ca. 45 Minuten Pause auf der Terrasse.

Dann geht’s wieder weiter über den Höhenweg, Richtung Feldalmsattel. Agnes erzählt uns wie die Einheimischen im Kaisertal (zwischen Stripsenjoch und Kufstein leben. Das Tal hat ca. 40 Einwohner, die Meisten sind Bergbauern oder führen eine Bewirtschaftete Alm, so wie das Hans Berger Haus oder das Anton Karg Haus. Seit kurzem gibt es einen Tunnel von Ebbs/Kufstein ins Kaisertal, der nur von den Einwohnern des Kaisertals benützt werden darf. Früher hat man immer die 280 Stufen vom Kaisertalaufstieg benützen müssen, um das Tal zu erreichten bzw. verlassen.

Über den Höhenweg gelangen wir zum Feldalmsattel wo es wieder bergab geht, man muss hier gut aufpassen weil die Wiese und die Steine vom Morgentau ziemlich nass und somit rutschig sind. Agnes entdeckt in der Wiese sogar noch einen blauen Enzian! (Blüht normalerweise im Juni/Juli) Nach insgesamt 90 Minuten sind wir bei den Hochalmen angekommen, wo wir eine Pause einlegen, zum “jausnen” und ausruhen (wo ist der Kaffee?!). Wir genießen die wunderschöne Berg- und Almenlandschaft, mit Blicke zum Felberg, Wilden Kaiser (das Pavillon auf dem Stripsenkopf auf 1.800m ist gut zu sehen) und auf der linken Seite, die Südseite vom Zahmen Kaiser mit der Pyramidenspitze (1.999m).

Nach den Hochalmen geht’s noch einmal hinauf auf dem Höhenweg der uns zu den Gwirchtalmen führt. Die Tour ist ziemlich anstrengend, die Stimmung und gute Launse scheint jedoch mit der Minute Größer zu werden. Unsere “Evi” versorgt die ganze Gruppe mit netten Sprüche und tolle Ansagen, das Lachen muss man bis ins Tal gehört haben! Um ca. 16:00 Uhr erreichen wir die Gwirchtalmen (unbewirtschaftet) und Agnes sagt aus Spaß, ob nicht jemand von uns bei der Nächsten Almhütte einen Kaffee bestellen kann? Evi nimmt das sehr ernst und sagt: “ich mach das!” und schon ist sie weg! Nach kurze Zeit erscheint ein lachendes Gesicht, “Wir bekommen KAFFEE!”. Die jungen Urlauber auf der Alm (Touristen aus Deutschland) versorgen uns mit Kaffee und Bier, das ist ja SUPER!

Eine Dreiviertelstunde später verfolgen wir unseren weg hinunter ins Tal, wo wir noch auf einen Bergbauern stoßen der gerade seine Kühe ins Tal führt und zwar auf der modernen Art, mit dem Auto!

Im Hotel angekommen nehmen wir Abschied von einander, aber nicht für lange, denn Morgen geht es zum “Wald entdecken” mit dem Waldpädagogen Sebastian (“Fleckner Wast”), was wir dort erleben, sehen und lesen Sie bald im SCHICK-Wanderblog, Berg Heil!

3 Kommentare zu “ Wandern am Tiroler Adlerweg ”

  1. Hallo
    Wir sind jetzt 1 Woche wieder zu Hause und reden immer noch von unserem Urlaub in Walchsee,tolle Wandertage mit Agnes und (Tim),mit viel Spass,wir waren eine super Truppe ein bunt gewürfelter Haufen von jung und alt.Die Wanderungen sind unbedingt zu empfehlen.Der letzte Wandertag mit dem Waldpädagogen Sebastian war für alle unvergesslich unsere Seelen wurden berührt,jeder der die Gelegenheit hat nicht verpassen,es war etwas besonderes. Wir kommen wieder Danke Agnes,Tim und Sebastian für die schönen Touren Viele Grüsse an das Team Hotel Schick und Fr. Maria es war ein super Urlaub Bis bald Fam. Voelker

  2. Karin meint:

    Echt super, das SCHICK-Mitarbeiter gemeinsam
    mit den SCHICK-Wanderer die Natur und Lust am
    Wandern teilen und ihre Freizeit damit verbringen.
    Diese Wanderung motiviert einen so richtig wieder
    auf Schusters Rappen zu wandern.

  3. Kathrin meint:

    … finde ich echt super, dass die SCHICK-Mitarbeiter das tolle Wanderangebot (mit)nützen. So eine Bergtour motiviert und steigert die Energie – Spitze!

Kommentieren